Die Geschichte Fanøs

Fanøs Entstehung, Seefahrt und Bedeutung in der Kriegszeit

 

Mythischer Ursprung

Die Geschichte von Fanø ist mythisch und sagenumwoben, da die Jötunen, die weiblichen Riesen Fenja und Menja der nordischen Mythologie Ihre Finger mit im Spiel hatten. Zwei Skipper hatten den Frauen Ihre Dienste geleistet und erhielten als Belohnung jeweils eine Salzmühle. Unglücklicherweise strandeten die beiden Skipper in einem Sturm auf jeweils einer Sandbank und der Legende nach strömten Berge von Sand aus dem Bauch Ihrer Schiffe. Sie benannten daher die eine der beiden Sandbänke nach Menja, heute Mandø, und das heutige Fanø nach Fenja. 

Jedoch wird der Ursprung Fanøs auf das Jahr 6000 v. Chr. datiert, als die kleine Insel im Meer entstand.

Die sumpfige und schlammige Insel

Im 13. Jahrhundert wurde Fanø auf der Inselliste von Kong Valdemar als Siedlung bezeichnet, und der Name bedeutete die sumpfige und schlammige Insel. Während der nächsten Jahrhunderte versuchten die Bauern, das Land zu bewirtschaften, mussten jedoch häufig wegen der starken Sandflucht auf der Insel aufgeben.

Fanø kaufte sich frei

Das vielleicht wichtigste Jahr in Fanøs Geschichte ist 1741, als Fanø sich von der Monarchie frei kaufte. Es gibt Gerüchte, dass die Fanø-Frauen dazu beigetragen haben, andere Käufer von der Auktion fernzuhalten, damit die Bewohner Fanøs die Insel zu einem erschwinglichen Preis kaufen konnten. So erlangten sie die Rechte und die Unabhängigkeit.

Dies war der Startschuss für Fanøs größten Stolz: die Seefahrt. Im Jahr 1850, also ungefähr 100 Jahre später hatte Fanø die zweitgrößte Flotte in Dänemark und viele Schiffbauer. Der Hafen von Esbjerg kam jedoch bereits 1873 dazu und machte Nordby als Hafen auf Fanø weniger bedeutsam.

Bunker auf Fanø

Während des Krieges wurden ca. 300 deutsche Bunker gebaut. Die größten Bunker im nördlichen Teil der Insel befanden sich bei der Einfahrt nach Esbjerg. Viele von ihnen sind bis heute zu sehen und zu besichtigen. Während des Zweiten Weltkriegs verdoppelte sich Fanøs Bevölkerung aufgrund der dänischen und deutschen Arbeiter, die für den Bau der Bunkeranlagen benötigt wurden.

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